Measurement Library

Von der R&D-Electronics Abteilung haben wir den Auftrag erhalten, eine Datenbank für alle Messgeräte in der Abteilung auf den neusten Stand zu bringen.

Mit dieser Datenbank kann man die Messgeräte verwalten und ausleihen. Wer ein Messgerät ausleihen will, muss dies in der Datenbank eintragen, damit das Gerät nicht verloren geht und man immer weiss, welche Geräte wo sind.

Die Datenbank wurde von einer lernenden Informatikerin erweitert und für unsere Zwecke angepasst.

Da die Abteilung vor kurzem umgezogen ist, mussten die Informationen zum Standort aller Messgeräte überprüft und angepasst werden. Unter anderem fehlten noch für viele Geräte die zugehörigen Bilder. Ausserdem gab es auch viele falsche Einträge in der Datenbank und Einträge von Geräten, welche längst entsorgt worden waren.

Eine weitere Funktion dieser Datenbank ist ein Script, mit dem Messgeräte per Strichcode-Lesegerät ausgeliehen und wieder zurückgegeben werden können.

Alle Mitarbeiter der Besi besitzen einen „Badge“ (das ist eine Plastikkarte mit einem eingebauten RFID-Chip) für den Zugang zur Firma und die Zeiterfassung. Auf diesem Badge ist ein Strichcode, welcher die Person identifiziert. Alle Messgeräte der Electronics-Abteilung wurden von uns ebenfalls mit Strichcodes versehen.

Das Script funktioniert folgendermassen: Mit einem Strichcode-Lesegerät muss man nur zuerst den Badge und danach das Messgerät einlesen, worauf das Script dann die entsprechenden Einträge in der Datenbank ändert. Man kann auch mehrere Geräte ausleihen oder zurückgeben, ohne jedes Mal den Badge neu einlesen zu müssen. Im Hintergrund läuft ein Timer, welcher das Script nach fünf Minuten automatisch zurücksetzt, falls ein Benutzer vergisst, sich auszuloggen.

Dabei gab es aber ein Problem: das Script war für ein altes Strichcode-Lesegerät entworfen worden und funktionierte nicht mit unserem neuen Lesegerät, weshalb wir das Script anpassen mussten. Dabei wurde auch gleich die Benutzerfreundlichkeit verbessert: für die Buchung braucht es nun keine Tastatur- oder Mauseingaben mehr, sondern nur das Lesegerät.

Diese Arbeit war für uns sehr aufwändig, da erst einmal alle Geräte gefunden und die Informationen in der Datenbank überprüft werden mussten. Für die Informatikerin war es eine Herausforderung, eine bestehende Datenbank und die Scripts zu verstehen und diese zu verändern und auszubauen.

Für alle Lernenden war der Auftrag auch eine Bereicherung, da wir nun unser Inventar viel besser kennen. Ausserdem hat die ganze Electronics-Abteilung die Messgeräte viel besser im Überblick und die Mitarbeiter müssen nicht mehr lange nach Geräten suchen.

Mai 2011, Jonathan Bischof Elektroniker 2. Lj